Strategisch-Behaviorale Therapie (SBT) - 2-jährige Weiterbildung (VT)

Emotionale Überlebensstrategien – Werte – Embodiment

Seit mehr als 20 Jahren arbeiten Psychotherapeuten nach dem Ansatz, der von Serge Sulz 1994 als Strategische Kurzzeittherapie begründet wurde. Wesentliche wissenschaftliche und therapeutische Postulate von Sulz haben sich über die Jahre bestätigt. Gleichzeitig hat unter dem Einfluss von Gernot Hauke der Ansatz in den letzten Jahren grundlegende Weiterentwicklungen erfahren, indem vielfältige höchst relevante Aspekte heutiger Psychotherapie aufgenommen wurden, wie Wert- und Ressourcenorientierung, Achtsamkeit, Norbert Bischofs Motivationspsychologie, die Bindungstheorie, moderne Konzeptionen des Embodiments. Die von Hauke geprägte Arbeitsweise ist erlebnisorientiert, aktiviert die Patienten, aber auch ihre Therapeuten.

Schema-Konzept und -Modifikation, Metakognition als verhaltenstherapeutische Begriffe der Mentalisierung und Entwicklung mit dem Ziel der Emotionsregulation wurden weiter ausgearbeitet. Das Arbeiten nach dem Konzept der Strategisch-Behavioralen Therapie integriert neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, vor allem die der neurobiologischen Emotionsforschung. Mehrere Outcome-Studien belegen empirisch die Wirksamkeit der SBT.

Sich das Psychotherapiekonzept der SBT anzueignen, bedeutet über die klassische Verhaltenstherapie hinauszugehen, sich einen anspruchsvollen Therapieansatz aus einem Guss anzueignen, ein sehr gutes Theorie- und Strategiekonzept verfügbar zu haben und dabei nicht eklektisch und rezeptbuchartig zu arbeiten.

Sie können sich zur Ausbildung anmelden, buchen damit die gesamte Kursreihe, können die Bausteine aber auch einzeln belegen und flexibel auf zwei oder drei Jahre verteilen.

Diese Reihe eignet sich auch für Ärzte in der Facharztweiterbildung, die sich eine psychotherapeutische Kompetenz gründlich erarbeiten wollen – am besten zu Beginn der Facharzt-Weiterbildung, als vollständiger Rahmen auch für die fachgebundene Psychotherapie-Zusatzbezeichnung und für alle Psychotherapeuten, die mehr Frische und wirksame Aktion in ihre Therapien bringen wollen – und gleichzeitig Fortbildungspunkte sammeln.

Literatur:

  • S. K. D. Sulz, G. Hauke, Strategisch-Behaviorale Therapie SBT. Theorie und Praxis eines innovativen Psychotherapieansatzes. CIP-Medien, 2009.
  • G. Hauke, Strategisch-Behaviorale Therapie (SBT) – Emotionale Überlebensstrategie – Werte – Embodiment. Springer Verlag, 2012.
  • S. Sulz, Therapiebuch II Strategische Kurzzeittherapie E-Book.
  • S. K. D. Sulz (Hrsg.), Strategische Therapien – SKT, SBT, SJT, PKP. Forschung – Entwicklung – Praxis. CIP-Medien, 2014.
  • G. Hauke, & C. Lohr, Strategisch Behaviorale Therapie (SBT): Therapeutische Skills kompakt, Bd. 14, Junfermann, 2015.

Zertifikat SBT-Therapeut

Die CIP Akademie bietet Ihnen einmalig in Deutschland die Möglichkeit, eine SBT-Zertifizierung zum „SBT-Therapeut“ zu erlangen. Die Zertifizierung zum SBT-Therapeut kann auf verschiedene Weise begonnen und komplettiert werden.

Theorie:
Mindestens 10 SBT-Kurse mit insgesamt 160 Stunden. Diese können über die SBT-Kursreihe der CIP Akademie München gebucht werden. Dazu zählen auch die SBT-Kurse der verhaltenstherapeutischen Vollausbildung der Bayerischen Akademie für Psychotherapie (BAP) und CIP-Akademie. Externe Kurse von zertifizierten SBT-Dozenten können anerkannt werden.

Therapie:
Neben der SBT-Theorie ist die Durchführung und Dokumentation eines längeren oder mehrerer kürzerer Therapiefälle nach SBT ein wichtiger Baustein (insgesamt mind. 60 Behandlungsstunden).

Supervision:
Diese Therapien müssen von einem autorisierten SBT-Supervisor (Einzel- oder Gruppensupervision mit Videoanalysen) im Verhältnis 1:4 supervidiert und bescheinigt werden.

Selbsterfahrung:
Selbsterfahrung bei einem SBT-Selbsterfahrungsleiter im Umfang von mind. 32 Stunden (z. B. zwei Drei-Tages-Selbsterfahrungsblöcke buchbar über die CIP-Akademie). Selbsterfahrung im Rahmen der CIP/BAP Vollausbildung bei einem autorisierten SBT-Selbsterfahrungsleiter wird anerkannt.

Zertifikat:
Abschließend wird das Zertifikat „SBT-Therapeut“ ausgestellt, das auch zur Berechtigung führt, SBT-Basiskurse anzubieten.

Leitung:

  • Prof. Dr. Dr. Serge Sulz

Ausbildungsleitung:

  • Dr. med. Backmund-Abedinpour
  • Dr. phil. Hauke
  • Dr. med. Hoenes
  • Dr. med. Gräff-Rudolph
  • Dr. phil. Sichort-Hebing

Kontakt:
Bei Interesse an der SBT-Zertifizierung wenden Sie sich bitte per Email an Prof. Dr. Dr. Serge Sulz. Sie erhalten ausführliche Informationen und Unterlagen.

Diese Kursreihe besteht aus folgenden Einzelkursen:

Einführung in die Strategisch Behaviorale Therapie - SBT

ab 12.01.2019  |  VT 19.099

„Wie soll ich nur aus der Fülle von Beschwerden und Informationen über Lern- und Lebensgeschichte eines Patienten einen roten Faden für mein therapeutisches Vorgehen finden?“ Dies ist die Aufgabe, die den Anfänger oft zur Verzweiflung bringt. Aber das Erstellen eines stimmigen individuellen Störungsmodells ist keine Zauberei. Im Rahmen des Seminars werden die Grundelemente der Strategisch Behavioralen Therapie vermittelt und deren hilfreiche Instrumente vorgestellt. Das Kernstück der SBT – die „Überlebensregel“ – wird anhand von Fallbeispielen und in der Selbsterfahrung exemplarisch erarbeitet. Das Einbetten lernpsychologischer Erkenntnisse in die kognitiv-affektive Entwicklungstheorie verhilft uns zu einem ganzheitlichen Fallverständnis und ist notwendige Bedingung für eine erfolgreiche Therapie. Interaktive Gruppenarbeit, die Bereitschaft zur Kleingruppenarbeit und zur Selbsterfahrung wird vorausgesetzt. Lit.: Sulz: Strategisch-Behaviorale-Therapie SBT. CIP-Medien.

Infos zum Dozenten

Dr. Stephanie Backmund-Abedinpour

Dr. med., FÄ für Neurologie, Verhaltenstherapie Erwachsene. Leiterin der Ärztlichen Weiterbildung der CIP-Akademie, organisatorische Leitung der Supervisoren-Ausbildung VT, Vorstandsmitglied des DÄVT. München. Schwerpunkte: VT der Depression, Persönlichkeitsentwicklung, Strategisch-Behaviorale Therapie SBT, Psychiatrische Kurzzeittherapie PKP.

Termine

12.01.2019 - 13.01.2019
CIP Rotkreuzplatz 1 80634 München
Leitung : Dr. Stephanie Backmund-Abedinpour

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Biographie verstehen und ihre Bedeutung erspüren - Das verletzte Kind und sein späteres Leben

ab 16.02.2019  |  SBT 19.02

Wir erfahren viele einzelne Ereignisse und versuchen den Menschen aus diesen Erlebnissen heraus zu verstehen. Dass jedoch eine Biografie so gelesen werden kann, dass aus der ganzheitlichen Betrachtung heraus noch einmal ein ganz neues und tieferes Verständnis entstehen kann, ist uns nicht so geläufig. Biografie zeichnet ein Lebensgebäude, dessen Architektur durch die Betrachtung der einzelnen Steine nicht erkennbar ist. Dieses Gebäude ist nicht nur Geschichte, es ist auch Gegenwart und Zukunft. Es ist der Mensch in all seinen Lebensbezügen. In diesem Sinne wollen wir Biografien lesen lernen. Dazu gehört auch Ihre eigene Biografie. Bringen Sie diese in Form eines Er-Lebenslaufs mit. Zumindest in Kleingruppen werden Sie sie betrachten, vereinzelt auch in der großen Gruppe. Sie können mir gern Biografien von Patienten schicken, die Sie besser verstehen wollen. Wir sind in diesem Kontext schweigepflichtig. Falls es noch nicht getan haben, können Sie mein Buch „als Sisyphus seinen Stein losließ. Oder: verlieben ist verrückt.“ zur Einstimmung lesen. Lit.: Sulz S. K. D. (2017b). Gute Verhaltenstherapie lernen und beherrschen - Band 1 und 2: München: CIP-Medien-Verlag, Sulz: Verhaltensdiagnostik und Fallkonzeption. CIP-Medien Verlag

Infos zum Dozenten

Prof. Dr. Dr. Serge Sulz

Professor Dr. phil. Dr. med., Dipl.-Psych., FA für Psychiatrie und Psychotherapie, FA für Psychosomatische Medizin – Psychoanalyse, Psychologischer Psychotherapeut, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Honorarprofessor am Lehrstuhl für Pädagogik der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt. Lit.: Bronisch & Sulz: Psychotherapie der Aggression – Keine Angst vor Wut. München: CIP-Medien.

Termine

16.02.2019 - 17.02.2019
CIP Landshuter Allee 45 80637 München
Leitung : Prof. Dr. Dr. Serge Sulz

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Akzeptanzstrategien: Die Arbeit mit ungeliebten Selbstanteilen

ab 02.11.2019  |  SBT 19.03-B

Es gibt Phasen in der Therapie, in denen der Prozess stagniert und sich ein Gefühl der Schwere und Lähmung breit macht. Oft ist dies ein Zeichen dafür, dass Patienten bestimmte Selbstanteile vermeiden und nicht haben wollen. Das aufbrausende Wutmonster oder das verletzliche und bedürftige Kind werden in den „Keller gesperrt“ und unter beträchtlichem Energieaufwand dort gehalten. In der SBT wird mit Hilfe eines aktivierenden und erlebnisorientierten Vorgehens eine zunächst tolerierende, dann wertschätzende Haltung gegenüber solchen Anteilen erarbeitet. Der Patient lernt so, die Ressourcen der gesamten Persönlichkeit zum aktiven Problemlösen einzusetzen. Nachdem unsere eigenen ungeliebten Anteile bei dieser Arbeit immer eine Rolle spielen, ist Selbsterfahrung ein zentraler Teil dieses Seminars. Motivation zu interaktiver Gruppenarbeit und Kleingruppenarbeit wird vorausgesetzt.

Infos zum Dozenten

Dipl.-Psych. Jan Spreemann

Dipl.-Psych., Psycholog. Psychotherapeut für VT Erwachsene, Einzel und Gruppen. Leiter des Zentrums für Entwicklung und Psychotherapie ZEP. Supervisor und Lehrtherapeut. Schwerpunkte: Strategisch-Behaviorale Therapie, Emotionsarbeit, Ichzustände, Akzeptanz, Embodiment, Bindung, Persönlichkeitsstörungen und- Akzentuierungen, Traumatherapie, forensische Psychotherapie, interkulturelle Psychotherapie.

Termine

02.11.2019 - 03.11.2019
CIP Rotkreuzplatz 1 80634 München
Leitung : Dipl.-Psych. Jan Spreemann

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Akzeptanzstrategien: Die Arbeit mit ungeliebten Selbstanteilen

ab 23.02.2019  |  SBT 19.03-A

Es gibt Phasen in der Therapie, in denen der Prozess stagniert und sich ein Gefühl der Schwere und Lähmung breit macht. Oft ist dies ein Zeichen dafür, dass Patienten bestimmte Selbstanteile vermeiden und nicht haben wollen. Das aufbrausende Wutmonster oder das verletzliche und bedürftige Kind werden in den „Keller gesperrt“ und unter beträchtlichem Energieaufwand dort gehalten. In der SBT wird mit Hilfe eines aktivierenden und erlebnisorientierten Vorgehens eine zunächst tolerierende, dann wertschätzende Haltung gegenüber solchen Anteilen erarbeitet. Der Patient lernt so, die Ressourcen der gesamten Persönlichkeit zum aktiven Problemlösen einzusetzen. Nachdem unsere eigenen ungeliebten Anteile bei dieser Arbeit immer eine Rolle spielen, ist Selbsterfahrung ein zentraler Teil dieses Seminars. Motivation zu interaktiver Gruppenarbeit und Kleingruppenarbeit wird vorausgesetzt.

Infos zum Dozenten

Dipl.-Psych. Jan Spreemann

Dipl.-Psych., Psycholog. Psychotherapeut für VT Erwachsene, Einzel und Gruppen. Leiter des Zentrums für Entwicklung und Psychotherapie ZEP. Supervisor und Lehrtherapeut. Schwerpunkte: Strategisch-Behaviorale Therapie, Emotionsarbeit, Ichzustände, Akzeptanz, Embodiment, Bindung, Persönlichkeitsstörungen und- Akzentuierungen, Traumatherapie, forensische Psychotherapie, interkulturelle Psychotherapie.

Termine

23.02.2019 - 24.02.2019
CIP Tagesklinik Maria-Josepha-Str. 4 80802 München
Leitung : Dipl.-Psych. Jan Spreemann

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Therapeutische Beziehung aus der Embodiment-Perspektive

ab 02.03.2019  |  SBT 19.04

Die Therapeutische Beziehungsgestaltung gleicht oft der Erschaffung eines Kunstwerks. Bevor wir jedoch ins Gespräch kommen und uns verbal austauschen sind die zwei Körper schon lange miteinander „ins Gespräch vertieft“. Bodytalk before problemtalk! Forschungsergebnisse zum Thema werden vorgestellt, auf denen sich geeigneten Vorgehensweisen aus der Embodiment-Perspektive begründen lassen. Dabei geht es nicht nur um „Techniken“, sondern auch um die Schärfung des therapeutischen Bewusstseins für diesen wichtigen Aspekt. Wie beeinflusst die Emotionale Überlebensstrategie des/der TherapeutIn das therapeutischen Bündnis und wie könnte eine motivorientierte Beziehungsgestaltung aus dieser Perspektive stockende Verläufe wieder in einen guten Fluss bringen? Der Kurs ist praktisch orientiert und erfordert die aktive Mitarbeit der TN.

Termine

02.03.2019 - 03.03.2019
CIP Landshuter Allee 45 80637 München
Leitung : Dipl.-Psych. Evelyn Beverly Jahn

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Wut, Ärger und Zorn - Kraft und Energie für den therapeutischen Prozess

ab 30.03.2019  |  SBT 19.05-A

Inzwischen halte ich die therapeutische Arbeit mit Wut für unverzichtbar. Viele Therapeuten scheuen sich davor. Im Kurs können Sie sich die Selbsteffizienz-Erfahrung holen, ein/e sichere/r Wut-TherapeutIn zu sein. Allerdings erst, nachdem Sie im Selbsterfahrungsmodus an Übungen teilgenommen haben, in denen Sie Ihrer Wut ins Auge geschaut haben bzw. dem Menschen, auf den Sie eine Mordswut haben. Ob Sie nun von sich den Eindruck haben, eher zu viel Wut zu produzieren oder zu wenig oder Wut für ein lästiges und überflüssiges Gefühl halten, es warten in jedem Fall neue Erfahrungen auf Sie. Literatur: Sulz S. K. D. (2017b). Gute Verhaltenstherapie lernen und beherrschen - Band 1 und 2: München: CIP-Medien-Verlag

Infos zum Dozenten

Prof. Dr. Dr. Serge Sulz

Professor Dr. phil. Dr. med., Dipl.-Psych., FA für Psychiatrie und Psychotherapie, FA für Psychosomatische Medizin – Psychoanalyse, Psychologischer Psychotherapeut, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Honorarprofessor am Lehrstuhl für Pädagogik der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt. Lit.: Bronisch & Sulz: Psychotherapie der Aggression – Keine Angst vor Wut. München: CIP-Medien.

Termine

30.03.2019 - 31.03.2019
CIP Landshuter Allee 45 80637 München
Leitung : Prof. Dr. Dr. Serge Sulz

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Wut, Ärger und Zorn - Kraft und Energie für den therapeutischen Prozess

ab 30.11.2019  |  SBT 19.05-B

Ich halte die therapeutische Arbeit mit Wut für unverzichtbar, doch viele Therapeuten sind diesbezüglich unsicher. Im Kurs können Sie sich Selbsteffizienz-Erfahrung holen und den therapeutischen Wert von Wut erfahren. Vorraussetzung ist die Bereitschaft an Selbsterfahrungsübungen teilzunehmen, um eigene wütende Gefühle kennenzulernen und zu entdecken wie sie hiermit gewohnheitsmäßig umgehen. Ob Sie nun von sich den Eindruck haben, eher zu viel Wut zu produzieren oder zu wenig oder Wut für ein lästiges und überflüssiges Gefühl halten, es warten in jedem Fall neue Erfahrungen auf Sie.

Infos zum Dozenten

Dipl.-Psych. Melanie Waschke

Dipl. Psych., Psych. Psychotherapeutin (VT), Schmerzpsychotherapeutin, ausgebildet in Pessotherapie und klientzentrierter Psychotherapie. Aktuell tätig in der multimodalen Schmerztherapie sowie als Dozentin für Achtsamkeit und Meditation.

Termine

30.11.2019 - 01.12.2019
CIP Landshuter Allee 45 80637 München
Leitung : Dipl.-Psych. Melanie Waschke

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Grundbaustein jeder Therapie: die Überlebensregel

ab 06.04.2019  |  SBT 19.06

Verhalten dient der Befriedigung zentraler Bedürfnisse und Vermeidung zentraler Ängste. Menschen möchten sich z.B. geborgen fühlen oder sich als kompetent erleben, auf der anderen Seite wollen sie z.B. Ausgrenzung oder Abwertung vermeiden. Die SBT bezeichnet die kognitiv-affektive Essenz dieses Lernprozesses aus der Kindheit als Überlebensregel. Sie wird mit ins Erwachsenenleben übernommen und kann angesichts sich verändernder Lebensumstände dysfunktional werden und Symptome erzeugen. Im Rahmen erlebnisaktivierender Arbeit wird die Regel bewusstgemacht und mit Hilfe ressourcenorientierter Methodik so modifiziert, dass Menschen flexibler mit Herausforderungen ihres Lebens umgehen können. Die Erarbeitung der Überlebensregel ist der zentrale Baustein für die Identifikation von relevanten Therapiezielen, Auswahl geeigneter Interventionen und Reflektion der therapeutischen Beziehung. Motivation zu interaktiver Gruppenarbeit und Kleingruppenarbeit wird vorausgesetzt.

Infos zum Dozenten

Dipl.-Psych. Nathalie Mong

Dipl. Psych., Psycholog. Psychotherapeutin, Verhaltenstherapie für Erwachsene, Einzel- und Gruppentherapie, Mitarbeit in einer ambulanten Praxis in München sowie in der Abteilung für psychotherapeutische Akutbehandlung an einer psychotherapeutischen Institutsambulanz. Schwerpunkte: Strategisch-Behaviorale Therapie, Embodiment, Achtsamkeit, Gruppentherapie, Zwangsstörungen, psychotherapeutische Sprechstunde und Akutbehandlung.

Termine

06.04.2019 - 07.04.2019
CIP Landshuter Allee 45 80637 München
Leitung : Dipl.-Psych. Nathalie Mong

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Neue Kontinente entdecken und Welten gestalten durch Entwicklung

ab 11.05.2019  |  SBT 19.07

Um eine Verhaltensanalyse zu erstellen, ist es nicht notwendig die entsprechenden Entwicklungsstufen zu diagnostizieren. Also eher Luxus für einen VT-ler und gleichzeitig schwer verdauliche Kost für den Patienten? Keineswegs mit den Materialien der SBT. Doch wie kann ich verstehen, wo sich mein Patient in seiner Entwicklung befindet? „Erlerntes Verhalten“ von tatsächlicher Entwicklung zu unterscheiden, soll wichtiger Baustein dieses Kurses sein. Im vorzustellenden Gräff-Rudolphschen Modell lässt sich das symptomatische Problemverhalten genauso gut "verorten" wie das gezielte Entdecken von Ressourcen, die den Selbstwert stabilisieren und Lösungen ermöglichen. Neugier und Lust zur aktiven Teilnahme sind günstige Voraussetzungen, um zu erleben, wie hockfunktionales Verhalten neben maladaptiven existiert und schließlich aktiviert oder auch gelöscht werden kann. R.Kegan: die Entwicklungsstufen des Selbst. Kindt TB 1994. S.Sulz: Praxismanual-Strategien zur Veränderung von Erleben und Verhalten. CIP-Medien

Infos zum Dozenten

Dr. med. Philipp Fiessinger

Dr. med., Arzt in Weiterbildung zum FA für Psychiatrie und PT, (VT) Schwerpunkte: stationäre PT früher Entwicklungsstörungen und Psychosen, PT chronischer Schmerzen, Einzel und Gruppe.

Termine

11.05.2019 - 12.05.2019
CIP Landshuter Allee 45 80637 München
Leitung : Dr. med. Philipp Fiessinger

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Achtsamkeit, Körperfokus und Bilder - Embodiment I - Mai19

ab 25.05.2019  |  SBT 19.08-A

Achtsamkeit ist ein wichtiger Bestandteil der SBT: Allen Gedanken und Gefühlen, auch den unangenehmen, freien Lauf lassen und lediglich beobachten, ohne sich von ihnen vereinnahmen zu lassen. Dies schärft gleichzeitig die Wahrnehmung für „Bauchgefühle“, somatische Marker, etc. Das Einbeziehen solcher Gefühle bringt die Problematik des Patienten überraschend schnell auf den Punkt. Das Erarbeiten von Bildern hilft dabei, körperbezogene Prozesse und entsprechende Körpersignale zu nutzen und hochemotionale aber wenig bewusste Themen und Zusammenhänge in Sprache zu fassen. Motivation zu interaktiver Gruppenarbeit und Kleingruppenarbeit wird vorausgesetzt. Lit.: Hauke, G. (2013). Strategisch Behaviorale Therapie. Emotionale Überlebensstrategien-Werte-Embodiment, Springer.

Infos zum Dozenten

Dr. Gernot Hauke

Dr. phil., Dipl. Psych., Verhaltenstherapie, Erwachsene, Einzel- und Gruppentherapie, Lehrtherapeut und Supervisor, Managementcoach. Veröffentl. zu folgenden Themen: Strategisch Behaviorale Therapie (SBT), Emotionale Aktivierung, Embodied Cognition und Embodimenttechniken in Einzeltherapie, Paar- und Gruppentherapie.

Termine

25.05.2019 - 26.05.2019
CIP Landshuter Allee 45 80637 München
Leitung : Dr. Gernot Hauke

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Achtsamkeit, Körperfokus und Bilder - Embodiment I - Okt19

ab 05.10.2019  |  SBT 19.08-B

Achtsamkeit ist ein wichtiger Bestandteil der SBT: Allen Gedanken und Gefühlen, auch den unangenehmen, freien Lauf lassen und lediglich beobachten, ohne sich von ihnen vereinnahmen zu lassen. Dies schärft gleichzeitig die Wahrnehmung für „Bauchgefühle“, somatische Marker, etc. Das Einbeziehen solcher Gefühle bringt die Problematik des Patienten überraschend schnell auf den Punkt. Das Erarbeiten von Bildern hilft dabei, körperbezogene Prozesse und entsprechende Körpersignale zu nutzen und hochemotionale aber wenig bewusste Themen und Zusammenhänge in Sprache zu fassen. Motivation zu interaktiver Gruppenarbeit und Kleingruppenarbeit wird vorausgesetzt. Lit.: Hauke, G. (2013). Strategisch Behaviorale Therapie. Emotionale Überlebensstrategien-Werte-Embodiment, Springer.

Infos zum Dozenten

Dr. Gernot Hauke

Dr. phil., Dipl. Psych., Verhaltenstherapie, Erwachsene, Einzel- und Gruppentherapie, Lehrtherapeut und Supervisor, Managementcoach. Veröffentl. zu folgenden Themen: Strategisch Behaviorale Therapie (SBT), Emotionale Aktivierung, Embodied Cognition und Embodimenttechniken in Einzeltherapie, Paar- und Gruppentherapie.

Termine

05.10.2019 - 06.10.2019
CIP Landshuter Allee 45 80637 München
Leitung : Dr. Gernot Hauke

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Werte – Vitale Begleiter in der Therapie

ab 01.06.2019  |  SBT 19.09

Im Chaos schwieriger Gefühle und partieller Destabilisierung während einer Therapie ist es für Patienten wichtig zu spüren, warum sie diese beträchtlichen Herausforderungen überhaupt angehen wollen. Die innere Antwort auf dieses „Warum“ kann die eigene Wertelandschaft bieten, die eine vitalisierenden Annäherungsmotivation ermöglicht. Eine „eingefleischte“ Wertehaltung, bietet dabei über den Körper eine schnell zu aktivierende und robuste Ressource. Eine so verfügbare Wertehaltung stärkt das Selbstbewusstsein, senkt den Stress, erhöht die Bereitschaft sich zu öffnen und ermöglicht schwierige Ziele anzupacken. Die erfolgreiche Arbeit mit Embodiment-Techniken erfordert das Erleben am eigenen Leib. Daher ist die Bereitschaft zu interaktiver Gruppenarbeit und Selbsterfahrung unerlässlich.

Infos zum Dozenten

Dipl.-Psych. Christina Lohr

Dr., Dipl. Psych., Psycholog. Psychotherapeutin (VT), Business Coach, Embodimenttechniken in der Einzel- & Paararbeit, Lit.: Hauke & Lohr (2017). Strategisch Behaviorale Therapie: Therapeutische Skills kompakt, Bd. 14 & Hauke, Lohr & Pietrzak (2017). Strategisches Coaching: Emotionale Aktivierung durch Embodimenttechniken, Junfermann Verlag.

Termine

01.06.2019 - 02.06.2019
CIP Landshuter Allee 45 80637 München
Leitung : Dipl.-Psych. Christina Lohr

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Emotional Mastery I: Scham, Schuld und Stolz in der Therapie

ab 06.07.2019  |  SBT 19.10

Scham und Schuld sind bedeutende Emotionen, die den individuellen Entwicklungsprozess verhindern können. Stolz als emotionale Ressource bleibt jedoch häufig nicht zugänglich, da in der Überlebensstrategie nicht „erlaubt“. In diesem Seminar lernen und erfahren Sie körpernah und erlebnisorientiert, wie Sie die entsprechende emotionale Spur aus der Überlebensstrategie aufnehmen und mit Hilfe von Embodimenttechniken die Bahn frei machen, irrationale Schuld von rationaler zu unterscheiden und Scham als wichtigen Botschafter für zentrale Bedürfnisse nutzen lernen, ohne in ihr zu versinken. Interventionen zur affektiv-kognitiven Umstrukturierung werden vorgestellt und geübt. Dieses Seminar kann Spuren von Selbsterfahrung beinhalten.

Termine

06.07.2019 - 07.07.2019
CIP Landshuter Allee 45 80637 München
Leitung : Dipl.-Psych. Evelyn Beverly Jahn

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Emotional Mastery II: Ekel, Zärtlichkeit und sexuelle Erregung

ab 13.07.2019  |  SBT 19.11

Funktionierende intime Beziehungen sind für Patienten entscheidende Ressourcen und zugleich Quelle vielfältiger Herausforderungen. Die Arbeit mit Ekel, Zärtlichkeit und sexueller Erregung kann somit einen wichtigen Beitrag leisten, um diese Ressourcen zu bewahren oder auszubauen. Im therapeutischen Prozess sind sie jedoch - nicht zuletzt aus Scham – oft schwer zu fassen. Embodiment-Techniken bieten hier eine wertvolle Ergänzung mit diesen Emotionen zu arbeiten, ihre Funktion im Leben des Patienten zu entschlüsseln und anschließend zu einem hilfreicheren Umgang im Sinne der Therapieziele zu gelangen. Die erfolgreiche Arbeit mit Embodiment-Techniken erfordert das Erleben am eigenen Leib. Daher ist die Bereitschaft zu interaktiver Gruppenarbeit und Selbsterfahrung unerlässlich.

Infos zum Dozenten

Dipl.-Psych. Christina Lohr

Dr., Dipl. Psych., Psycholog. Psychotherapeutin (VT), Business Coach, Embodimenttechniken in der Einzel- & Paararbeit, Lit.: Hauke & Lohr (2017). Strategisch Behaviorale Therapie: Therapeutische Skills kompakt, Bd. 14 & Hauke, Lohr & Pietrzak (2017). Strategisches Coaching: Emotionale Aktivierung durch Embodimenttechniken, Junfermann Verlag.

Termine

13.07.2019 - 14.07.2019
09:00 - 17:00 Uhr
CIP Tagesklinik Maria-Josepha-Str. 4 80802 München
Leitung : Dipl.-Psych. Christina Lohr

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Symptomtherapie in der SBT – Sage mir, welches Symptom du hast, und ich sage dir wer du bist – und nicht bleiben musst

ab 27.07.2019  |  SBT 19.12

Symptome kommen von selber und gehen von selber weg. Nur die Verhaltenstherapie geht aktiv und gezielt auf die Entstehung und Aufrechterhaltung von Symptomen ein. Ohne Symptome würde sich der Patient nicht für seine TherapeutIn interessieren. Also interessieren wir uns für seine Symptome. Dabei können wir auf eine höchst spannende Weise der Entstehungsweise eines Symptoms auf den Grund gehen. Einerseits können wir durch die Analyse der Reaktionskette zum Symptom auch verstehen, was im Lehrbuch noch nicht zu finden ist. Andererseits hilft uns ein tiefes Verständnis der spezifischen Emotionsregulation eines Menschen die Funktionalität seines Symptoms zu erspüren. In diesem Kurs gehen wir weit über die gängige Verhaltensanalyse hinaus und durchleuchten die zugrunde liegenden psychischen Prozesse und Phänomene so, dass Therapieziele und Strategien auf der Hand liegen. Bitte bringen Sie Ihre ganz aktuellen Therapiefälle mit. Motivation zu interaktiver Gruppenarbeit und Kleingruppenarbeit wird vorausgesetzt. Vorauslektüre: Sulz (2017). Gute Verhaltenstherapie lernen und beherrschen. Bd. 1: Verhaltenstherapie-Wissen. CIP-Medien-Verlag

Infos zum Dozenten

Prof. Dr. Dr. Serge Sulz

Professor Dr. phil. Dr. med., Dipl.-Psych., FA für Psychiatrie und Psychotherapie, FA für Psychosomatische Medizin – Psychoanalyse, Psychologischer Psychotherapeut, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Honorarprofessor am Lehrstuhl für Pädagogik der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt. Lit.: Bronisch & Sulz: Psychotherapie der Aggression – Keine Angst vor Wut. München: CIP-Medien.

Termine

27.07.2019 - 28.07.2019
CIP Landshuter Allee 45 80637 München
Leitung : Prof. Dr. Dr. Serge Sulz

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Persönlichkeitsstörungen: Spieler, Gegenspieler und der neue Regisseur

ab 14.09.2019  |  SBT 19.13

„Mein Haus, mein Auto, mein Boot“: In diesem Workshop soll ein neuer Ansatz des Verständnisses für Persönlichkeitsstörungen vorgestellt werden: die Entwicklung des primären (gesunden) Selbstmodus wird aufgrund schwieriger Interaktions-Situationen in Kindheit und Jugend blockiert, so dass ein sekundärer Modus (dysfunktionaler Persönlichkeitszug) entsteht, der das emotionale Überleben sichert und als Lösung auch Ressourcen beinhaltet. Es resultiert jedoch oft ein dysfunktionales repetitives Interaktions- und Beziehungsmuster (DRIBS). Die Etablierung eines tertiären Selbstmodus hat integrative Funktion und fördert dadurch die Entwicklung einer adaptiven Beziehungsgestaltung. Konkrete Interventionen zur therapeutischen Beziehungsgestaltung, zur Veränderung des dysfunktionalen Beziehungsmusters, zum Umgang mit Achse-I-Symptomen werden erläutert. Interaktive Gruppenarbeit, die Bereitschaft zur Kleingruppenarbeit wird vorausgesetzt.

Infos zum Dozenten

Dr. phil. Dipl.-Psych. Susanna Schönwald

Dr. phil., Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, DBT-Therapeutin, Dozentin und Supervisorin. Schwerpunkte: Essstörungen und Persönlichkeitsstörungen, niedergelassen in eigener Praxis in München.

Termine

14.09.2019 - 15.09.2019
CIP Tagesklinik Maria-Josepha-Str. 4 80802 München
Leitung : Dr. phil. Dipl.-Psych. Susanna Schönwald

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Küssen kann man nicht alleine: Erotik und Sexualität als Entwicklungsraum in der SBT

ab 21.09.2019  |  SBT 19.14

Kennen Sie das: eine Patientin oder ein Patient berichtet kleinlaut, sie oder er habe in der Partnerschaft oder als Single die sexuelle Lust verloren. Nicht der Fokus auf sexuellen Funktionsstörungen oder Behandlungsmethoden sensu Masters und Johnson, sondern eine auf aktuellen Forschungsberichten über Lust und Unlust, sowie eine emotions- und erlebnisaktivierende Arbeitsweise, interaktive Gruppenarbeit und Kleingruppenarbeit erwartet Sie in diesem Seminar. Dabei ist die Sichtweise auf Erotik und Sexualität die, wie sie in der Lerngeschichte organisiert ist, wie sie unser Bedürfnis nach Bindung und Autonomie berührt und auch gesellschaftlich geprägt ist. Wenn Sie in diesem Feld kompetent handeln wollen, können Sie das Seminar nutzen, um emotional offen und mutig die Bedeutsamkeit sexueller Themen für die Therapie zu erfassen. Bereitschaft zu Selbsterfahrung wäre schön.

Infos zum Dozenten

Dr. Dr. Gérard Tchitchekian

Dr. Dr., Dipl. Psych., Psycholog. Psychotherapeut mit eigener Praxis in München. Ausbildungen in TP, Systemischer Familientherapie, Psychoonkologe (PSO-DKG), VT. Interessenschwerpunkte: Psychotherapie mit Älteren, psychische Störungen bei körperlichen Erkrankungen, Palliativmedizin.

Termine

21.09.2019 - 22.09.2019
CIP Rotkreuzplatz 1 80634 München
Leitung : Dr. Dr. Gérard Tchitchekian

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Die Behandlung von Zwangsstörungen

ab 19.10.2019  |  SBT 19.15

Waschzwänge, Kontrollzwänge, Ordnungszwänge, Zwangsgedanken, zwanghafte Langsamkeit: Kaum ein Störungsbild zeigt eine so vielgestaltige Symptomatik. Der Leidensdruck der Betroffenen und auch Angehörigen ist immens. Das Seminar soll Ihnen einen guten, praxisnahen Überblick über Diagnostik, systematische Selbstbeobachtung, Psychoedukation bis hin zur konkreten Anleitung zur Exposition mit Reaktionsmanagement vermitteln. Sie sollen ein Verständnis für die intrapsychischen bzw. interpersonellen Funktionen der Zwangsstörung erzielen, um ein hypothetisches Bedingungsmodell zu erstellen. Daraus entwickeln sich neben der Symptomreduktion die individuellen Therapieziele und der Therapieplan. Motivation zu interaktiver Gruppenarbeit und Kleingruppenarbeit wird vorausgesetzt.

Infos zum Dozenten

Dipl.-Psych. Petra Jänsch

Dipl.-Psych., Psycholog. Psychotherapeutin, Verhaltenstherapie für Erwachsene, Strategische Behaviorale Therapie: Einzel und Gruppe. Lit.: Der frühe Beginn der Zwangsstörungen: Einfluss auf Symptomatik und Schweregrad. Verhaltenstherapie 2007, 17: 37-43. Die strategische Therapie der Agoraphobie und Panikstörung in der psychotherapeutischen Praxis. Petra Jänsch, erschienen in Psychotherapie, 2012 (1) CIP-Medien, München.

Termine

19.10.2019 - 20.10.2019
CIP Landshuter Allee 45 80637 München
Leitung : Dipl.-Psych. Petra Jänsch

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Mit Emotionen Verständnis vertiefen und Lösungen aktivieren – Embodiment II

ab 26.10.2019  |  SBT 19.16

Sie erfahren, wie mit Patienten ein Emotionales Feld entwickelt wird, das alle Gefühle widerspiegelt, die mit einer konkreten Problemsituation verbunden sind. Dabei wird mit primären und sekundären Emotionen gearbeitet. Es wird gezeigt, wie mit dem Einsatz des Körpers – Körperhaltung, Gestik, Mimik, Atemrhythmus und Stimme – selektiv Emotionen, wie z.B. Freude, Trauer, Angst, Wut, etc. hergestellt werden können. Sie erleben ein vitalisierendes, körpernahes Arbeiten mit Emotionen, Emotionsexposition und – ganz besonders wichtig – Emotionsregulation. Motivation zu interaktiver Gruppenarbeit und Kleingruppenarbeit wird vorausgesetzt. Lit. Hauke, G./ Dall´Occhio, M. (2015). Emotionale Aktivierungstherapie (EAT). Embodimenttechniken im Emotionalen Feld, Schattauer.

Infos zum Dozenten

Dr. Gernot Hauke

Dr. phil., Dipl. Psych., Verhaltenstherapie, Erwachsene, Einzel- und Gruppentherapie, Lehrtherapeut und Supervisor, Managementcoach. Veröffentl. zu folgenden Themen: Strategisch Behaviorale Therapie (SBT), Emotionale Aktivierung, Embodied Cognition und Embodimenttechniken in Einzeltherapie, Paar- und Gruppentherapie.

Termine

26.10.2019 - 27.10.2019
CIP Landshuter Allee 45 80637 München
Leitung : Dr. Gernot Hauke

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Intensivkurs: Schulung der Emotionswahrnehmung

ab 16.11.2019  |  SBT 19.17

Trainieren Sie immer nur das rechte Bein? Arbeiten Sie nur mit Kognitionen? Oder reden Sie über Gefühle mit Ihren Patienten? Das ist schon ganz gut. Jetzt fehlt nur noch die andere Hälfte: Gefühle im Gesicht und Körper des Patienten wahrzunehmen. Und was mache ich damit? Wie kommuniziere ich das? Wozu? Wie wird Therapie daraus? Meine eigenen Gefühle spüren? Wo kommen die her? Und wohin damit? Dieses Wochenende gehört der intensiven Schulung Ihrer Wahrnehmung – der eigenen Gefühle und der Ihres Gegenübers. Zwei Tage, immer wieder. Bis Sie es beherrschen und in Ihre Therapien mitnehmen können. Zur Hälfte sind Sie TherapeutIn und schulen Ihren diagnostischen Blick, zur Hälfte sind Sie PatientIn und machen Selbsterfahrung, indem Sie Ihre Gefühle spüren und reflektierend sortieren. Wenn Sie auf diese Weise trainieren wollen, sind Sie herzlich willkommen. Zielgruppe: Kursteilnehmer mit bereits etwas therapeutischer Erfahrung. Lit.: Sulz et al.: Die Psychotherapie entdeckt den Körper. München: CIP-Medien; Sulz S. K. D. (2017b). Gute Verhaltenstherapie lernen und beherrschen - Band 1 und 2: München: CIP-Medien-Verlag

Infos zum Dozenten

Prof. Dr. Dr. Serge Sulz

Professor Dr. phil. Dr. med., Dipl.-Psych., FA für Psychiatrie und Psychotherapie, FA für Psychosomatische Medizin – Psychoanalyse, Psychologischer Psychotherapeut, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Honorarprofessor am Lehrstuhl für Pädagogik der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt. Lit.: Bronisch & Sulz: Psychotherapie der Aggression – Keine Angst vor Wut. München: CIP-Medien.

Termine

16.11.2019 - 17.11.2019
CIP Landshuter Allee 45 80637 München
Leitung : Prof. Dr. Dr. Serge Sulz

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Werkzeugkoffer: Erlebnisorientierte Interventionen in der SBT

ab 14.12.2019  |  SBT 19.18

Sie möchten Emotionen in der Therapie aktivieren oder regulieren, sind sich jedoch unsicher wie Sie dies in den therapeutischen Prozess einbauen können? Ziel des Seminars ist es das emotionale Arbeiten in der Strategisch-Behavioralen Therapie (SBT) mit Hilfe von konkreten Übungen zu demonstrieren und in Kleingruppen zu vermitteln. Sie lernen erlebnisorientierte Interventionen anzuwenden, um unter anderem die Körperwahrnehmung des Patienten zu stärken und zu nutzen, Primäremotionen aufzuspüren und Problemsituationen erlebbar zu machen. Dadurch unterstützen Sie den Patienten seine Kernthemen und kognitiv affektiven Schemata aufzudecken, zu akzeptieren und nachhaltig zu verändern. Die Bereitschaft zur Gruppenarbeit und Selbsterfahrung wird vorausgesetzt.

Infos zum Dozenten

Mag. rer. nat. Jennifer Hathway

Mag.rer.nat., Psychologin, tätig in Einzel- und Gruppentherapie an der psychiatrischen Tagesklinik des Klinikums Nürnberg. Schwerpunkte: Strategisch-Behaviorale Therapie SBT; emotionsfokussierte Techniken; Biofeedback.

Termine

14.12.2019 - 15.12.2019
CIP Landshuter Allee 45 80637 München
Leitung : Mag. rer. nat. Jennifer Hathway

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