Kursdetails

Übertragung und Gegenübertragung verstehen für Verhaltenstherapeuten

23.03.2019 - 23.03.2019 | VT 19.110

In der therapeutischen Beziehung zeigen Patienten unbewusst ihre inneren Schemata und ihre dysfunktionalen Verhaltensmuster. Das analytische Konzept von Übertragung versucht, diese neurotischen Projektionen und Re-Inszenierungen früherer Beziehungserfahrungen zu erkennen, sie in ihrer Bedeutung zu verstehen und zu verändern. Dies beinhaltet auch die Wahrnehmung der Gegenübertragung. Sie spiegelt die Person des Patienten wider, wird jedoch auch geprägt durch die Persönlichkeit und das Verhalten des Therapeuten. Es entsteht eine gegenseitige bi-direktionale Beeinflussung, die systemischen Gesetzen gehorcht. Oft zeigt sich das interpersonelle Problem des Patienten in einer unbewussten Inszenierung, einer Problemaktualisierung in der therapeutischen Beziehung. Der Therapieerfolg hängt davon ab, ob es dem Therapeuten gelingt, mit diesen projektiven Prozessen konstruktiv umzugehen und die hilfreiche Beziehung zum Patienten aufrecht zu erhalten.
Motivation zu interaktiver Gruppenarbeit und Kleingruppenarbeit wird vorausgesetzt.

Gebühr
ab 138,00 €
Gebühr immatrikuliert: 138,00 €
Gebühr Gast: 155,00 €
Termine
23.03.2019 - 23.03.2019
Segmente
  • 23.03.2019 | 09:00 - 17:00
    Landshuter Allee 45
    80637 München
Ort
CIP
Landshuter Allee 45
80637 München
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