Kursdetails

Übertragung und Gegenübertragung verstehen für Verhaltenstherapeut*innen

05.02.2022 - 05.02.2022 | TP 22.005
Informationen

Achtung! Seminar findet online über Zoom statt!

Beschreibung

In der therapeutischen Beziehung zeigen Patienten unbewusst ihre inneren Schemata und ihre dysfunktionalen Verhaltensmuster. Das analytische Konzept von Übertragung versucht, diese neurotischen Projektionen und Re-Inszenierungen früherer Beziehungserfahrungen zu erkennen, sie in ihrer Bedeutung zu verstehen und zu verändern. Dies beinhaltet auch die Wahrnehmung der Gegenübertragung. Sie spiegelt die Person des Patienten wider, wird jedoch auch geprägt durch die Persönlichkeit und das Verhalten des Therapeuten. Es entsteht eine gegenseitige bi-direktionale Beeinflussung, die systemischen Gesetzen gehorcht. Oft zeigt sich das interpersonelle Problem des Patienten in einer unbewussten Inszenierung, einer Problemaktualisierung in der therapeutischen Beziehung. Der Therapieerfolg hängt davon ab, ob es dem Therapeuten gelingt, mit diesen projektiven Prozessen konstruktiv umzugehen und die hilfreiche Beziehung zum Patienten aufrecht zu erhalten. Motivation zu interaktiver Gruppenarbeit und Kleingruppenarbeit wird vorausgesetzt. Dieser Kurs richtet sich an Verhaltenstherapeuten.

Infos zum Dozenten

Dr. Dr. Dipl.-Psych. Gérard Tchitchekian

Psychologischer Psychotherapeut mit eigener Praxis in München. Ausbildungen in TP, Systemischer Familientherapie, Psychoonkologe (PSO-DKG), VT. Interessenschwerpunkte: Psychotherapie mit Älteren, psychische Störungen bei körperlichen Erkrankungen, Palliativmedizin.

Gebühr ab 150,00 €
Gebühr immatrikuliert: 150,00 €
Gebühr Gast: 170,00 €
Leitung
Dr. Dr. Dipl.-Psych. Gérard Tchitchekian
Termine
05.02.2022 - 05.02.2022
Termindetails
  • 05.02.2022 | 09:00 - 17:00
    Rotkreuzplatz 1
    80634 München
Ort
CIP
Rotkreuzplatz 1
80634 München
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