Kursdetails

Umgang mit Übertragungsprozessen in Analyse und tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie

22.02.2020 - 23.02.2020 | TP 20.011

Arbeit mit Übertragung bedeutet: Erkennen und Verändern von maladaptiven Gefühls-, Denk- und Verhaltensschemata des Patienten, die sich in der therapeutischen Beziehung zeigen. Dazu gehört die Wahrnehmung und das Verstehen der Gegenübertragung des Therapeuten. Diese spiegelt den Patienten wider, wird aber auch mitgeprägt durch die Person des Therapeuten. Es entsteht eine gegenseitige bi-direktionale Beeinflussung. Oft zeigt sich das Problem als intersubjektive Inszenierung. Dann geht es um ein reflektiertes Durchhalten (Containing) und Verstehen dieser Inszenierung. Der Therapieerfolg hängt ab vom „gekonnten“ Umgang mit der Übertragung, vom Aufbau und Erhalt einer hilfreichen Beziehung. Im Seminar gehe ich auch auf Unterschiede in der tiefenpsychologischen und analytischen Behandlungstechnik ein. Bereitschaft zur aktiven Mitgestaltung und Gruppenarbeit wird vorausgesetzt. Das Seminar ist für analytische und tiefenpsychologische Kandidaten gedacht, aufgrund des nötigen Vorwissens eignet es sich eher weniger für verhaltenstherapeutische Kandidaten. Siehe auch: Übertragung und Gegenübertragung für Verhaltenstherapeuten: TP 20.024, Seite XXX

Infos zum Dozenten

Dipl.-Psych. Siegfried Bettighofer

Psychoanalytiker (DPG), Supervisor, Lehranalytiker (DGPT, PTK), Lit.: Übertragung und Gegenübertragung im therapeutischen Prozess. Stuttgart: Kohlhammer, 5. aktualisierte Auflage 2016

Gebühr
ab 260,00 €
Gebühr immatrikuliert: 260,00 €
Gebühr Gast: 285,00 €
Leitung
Dipl.-Psych. Siegfried Bettighofer
Termine
22.02.2020 - 23.02.2020
Termindetails
  • 22.02.2020 - 23.02.2020 | 09:00 - 17:00
    Landshuter Allee 45
    80637 München
Ort
CIP
Landshuter Allee 45
80637 München
Dieser Kurs wurde bereits durchgeführt
Fortbildungspunkte
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