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Kinder- und Jugendlichen-Zusatzausbildungen

 

Tiefenpsychologische Kinder- und Jugendlichentherapie Zusatzausbildung für Diplom-Psychologen und Ärzte

 

Wer bereits die Kassenzulassung für Erwachsenentherapie hat, oder diese im Rahmen einer anerkannten Ausbildung an einem anerkannten Institut erwerben wird, kann eine 3- bis 5-jährige Vollausbildung zum approbierten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten absolvieren, was sinnvoll ist, um eine ausreichend gute Qualifikation zu erwerben.
Es besteht auch die Möglichkeit, eine 200 Stunden umfassende Zusatzausbildung nach KV-Kriterien zu machen. Für diese ist kein Praktikum in einer Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik erforderlich! Es sind Theoriestunden und die Behandlung von 4 Kindern, davon ein Jugendlicher mit insgesamt 200 Therapiestunden und mind. 50 Std. Supervision (nach jeder 3. bis 4. Therapiestunde) nachzuweisen. Ein Teil der Theoriestunden sollte durch kontinuierlichen Besuch der Kasuistik Kinder- und Jugendlichentherapie abgedeckt werden.


Die Absolvierung dieser Zusatzausbildung führt zusammen mit den eigenen Behandlungen unter Supervision zur Anerkennung des Fachkundenachweises „Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen“ durch die Kassenärztliche Vereinigung. Dieser ist Voraussetzung, um neben der Zulassung für die Behandlung von Erwachsenen eine Kassenzulassung für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen zu bekommen. Auch geeignet für ÄrztInnen in der Facharzt-Weiterbildung Kinder- und Jugendpsychiatrie, sofern zuvor tiefenpsychologische Grundlagenkurse besucht wurden (siehe dieses Programmheft).


Um sich einen Kursplan zusammen zu stellen, können Sie sich an den Leiter der tiefenpsychologischen Kinder- und Jugendabteilung Dr. Walter wenden (Tel. 0821-3493780, alfredwalter(dot)praxis(at)t-online(dot)de). Sie erhalten von uns Vorschläge, welche Veranstaltungen Sie belegen können.
Eine Kursliste erhalten Sie vom Sekretariat KJ-Ausbildung (Tel. 089-127625624), Goranka(dot)Ferger(at)cip-akademie(dot)de

Beispiel-Veranstaltungen

I Bindung
I Borderline-Entwicklungsstörung
I Migration
I KJP Erstkontakt
I ADHS
I Anamnese
I Plastisches Gestalten/bildnerisches Gestalten
I Projektive Verfahren
I Übungen zur Psychodynamik
I Entwicklungspsychologie der verschiedenen Altersstufen
I Psychotherapieantrag
I Übertragung und Gegenübertragung in der KJP
I Psychopharmakologie im Kindes- und Jugendalter
I Psychopathologischer Befund/Diagnosesysteme
I Selbstverletzendes Verhalten
I Suizidalität bei Kinder n und Jugendlichen
I Enuresis/Enkopresis
I Bezugspersonentherapie
I Therapiespezifika in den verschiedenen Altersgruppen
I Therapie von Vorschulkindern
I Beendigung von Therapien

 

Kinder- und Jugendlichen-Verhaltenstherapie-Zusatzausbildung für Diplom-Psychologen und Ärzte (200 Stunden), zugleich Nachqualifikation

Wer bereits die Kassenzulassung für Erwachsenentherapie hat oder diese im Rahmen einer anerkannten Ausbildung an einem anerkannten Institut erwerben wird, kann statt einer 3- bis 5-jährigen Vollausbildung zum approbierten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten eine nur 200 Stunden umfassende Zusatzausbildung absolvieren. Für diese ist kein weiteres Praktikum mehr erforderlich.
Lediglich die Theoriestunden und die Behandlung von fünf Kindern bzw. Jugendlichen mit insgesamt 180 Therapiestunden und mindestens 45 Std. Supervision (nach jeder 4. Therapiestunde) müssen nachgewiesen werden.
Die Absolvierung dieser Zusatzausbildung führt zusammen mit den eigenen Behandlungen unter Supervision zur Anerkennung des Fachkundenachweises „Verhaltenstherapie bei Kindern und Jugendlichen" durch die Kassenärztliche Vereinigung. Dieser ist Voraussetzung, um neben der Zulassung für die Behandlung von Erwachsenen eine Kassenzulassung für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen zu bekommen.
Das CIP bietet ausschließlich die 200stündige Theorievermittlung an; Therapien und Supervision organisieren die TN in Eigenregie. Auch besonders geeignet für ÄrztInnen in der Facharzt-Weiterbildung Kinder- und Jugendpsychiatrie (mit verhaltenstherapeutischer Orientierung).