Die kognitive Umstrukturierung im Gespräch wird in der modernen KVT häufig durch das Ansprechen verschiedener Modalitäten ergänzt. Mit 15 einprägsamen Illustrationen – dies sind einfache farbige und abstrakte Zeichnungen – spricht die Therapeutin vor allem die visuelle Modalität der Patient*innen an, erzeugt im Gespräch ein gemeinsames Produkt auf einer Karteikarte (haptische Modalität) und fördert so den Transfer (intellektuelle und emotionale Modalität) von der Zeichnung auf das therapeutische Anliegen, z. B. die Förderung der Zusammenarbeit („Motivationsklärung“) oder die Reflexion von Kontrolle und Akzeptanz im Leben („Schicksalsdiagramm“). Die Zeichnungen können überdies eine Problemaktivierung („Traumamodell“), eine Zusammenfassung von Anamneseinhalten („Ursachenstern“) oder einen lösungsorientierten Prozess („Erwartungsskala“, „Burnout-Diagramm“) darstellen. Verwendung von Farben und Pfeilen für Prozesse und ggf. von zwei Zeichnungen („Lösungsstern“ als Hausaufgabe) erlauben zusätzlich die Erfassung einer Veränderungsdynamik. Format: Referat und Vorstellung der Zeichnungen, Anwendungsbeispiele, gemeinsames Gespräch. Die Arbeitsblätter enthalten alle Illustrationen in Farbe. Die TN erklären sich mit der Anmeldung für diesen Kurs mit der Weitergabe ihrer Mailadresse an die Dozentin zur Versendung des Einladungslinks, bzw. Handouts einverstanden.