Trotz zunehmender gesellschaftlicher Sensibilisierung erfahren rassismusbetroffene Personen laut Nationalem Diskriminierungsmonitor weiterhin strukturelle Benachteiligungen im Gesundheitssystem. Auch in der psychotherapeutischen Versorgung bleibt Rassismus häufig unzureichend berücksichtigt. Der Beitrag beleuchtet unterschiedliche Formen rassistischer Diskriminierung sowie deren psychosoziale und somatische Folgen. Im Mittelpunkt des Beitrags stehen die Entwicklung einer rassismussensiblen therapeutischen Haltung, die Anerkennung von Rassismus als psychische Belastung und die kritische Reflexion der eigenen professionellen Rolle. Anhand konkreter methodischer Ansätze wird aufgezeigt, wie rassismussensible Kompetenz in der psychotherapeutischen Praxis umgesetzt werden kann. Die TN erklären sich mit der Anmeldung für diesen Kurs mit der Weitergabe ihrer Mailadresse an die Dozentin zur Versendung des Einladungslinks, bzw. Handouts einverstanden.