Angehörigengespräche sind ein zentraler Bestandteil psychotherapeutischer Behandlung, da sie die Schnittstelle zwischen Patient*in, sozialem Umfeld und Behandlungssystem bilden. Sie können zur Psychoedukation, Entlastung, Ressourcenaktivierung, Förderung der Therapieadhärenz und Verbesserung des Krankheitsverständnisses beitragen und so die Lebensqualität steigern. Gleichzeitig entstehen Herausforderungen, etwa hinsichtlich Rollenklärung, therapeutischer Haltung, Schweigepflicht oder Suizidalität. Das Seminar vermittelt Grundlagen der Gesprächsführung, Ziele und Methoden der Arbeit mit Angehörigen sowie Chancen und Herausforderungen in verschiedenen Behandlungssettings. Praxisnahe Beispiele veranschaulichen Gesprächsführung, Fallstricke und mögliche Interventionen. Die TN erklären sich mit der Anmeldung für diesen Kurs mit der Weitergabe ihrer Mailadresse an den Dozenten zur Versendung des Einladungslinks, bzw. Handouts einverstanden.