Psychotherapeut*in zu sein bedeutet, Menschen auf einem Stück ihres Lebensweges zu begleiten. Dies umfasst Krisen, Erfolge und Entwicklungsschritte. Für einen Teil unserer Patient*nnen handelt es sich hierbei jedoch auch um den letzten Abschnitt dieses Weges. Doch was bedeutet es für uns als Behandler*innen, wenn eine Patient*in verstirbt? Ist uns Trauer angesichts unserer professionellen Rolle überhaupt gestattet? Und wenn ja, wie findet man einem Umgang mit diesem Gefühl, dass sich irgendwo in der Mitte zwischen Beruf und Privatem zu befinden scheint? Das vorliegende Seminar soll den Tod von Patient*innen vor dem Hintergrund der therapeutischen Beziehung reflektieren, Raum für persönliche Erfahrungen bieten und Anhaltspunkte zur Gestaltung professioneller Trauer vermitteln. Fallbeispiele aus der eigenen Praxis dürfen gerne eingebracht werden. Die TN erklären sich mit der Anmeldung für diesen Kurs mit der Weitergabe ihrer Mailadresse an den Dozenten zur Versendung des Einladungslinks, bzw. Handouts einverstanden.