Was macht Menschen füreinander attraktiv? Welche Rolle spielen frühe Beziehungserfahrungen? Wann wird Passung zum Problem? Fragen, mit denen wir immer wieder konfrontiert werden – die wir uns vielleicht aber auch schon selbst gestellt haben. Enge, oft auch romantische Beziehungen sind ein häufiges Thema in unseren Therapien – und ebenso die mit ihnen verbundenen Konflikte und Probleme. Anhand des Modells der Kollusion von Jürg Willi soll erarbeitet werden, warum uns bestimmte Konstellationen von partnerschaftlichen Rollen häufiger begegnen und wie ihre Funktionalität und Dysfunktionalität zu verstehen ist. Auf Basis dieses Verständnisses kann es uns besser gelingen, PatientInnen bei der Navigation in engen sozialen Beziehungen zu unterstützen und ihnen letztlich zu mehr Handlungsfreiheit zu verhelfen. Die TN erklären sich mit der Anmeldung für diesen Kurs mit der Weitergabe ihrer Mailadresse an den Dozenten zur Versendung des Einladungslinks, bzw. Handouts einverstanden.