Aufgaben aufzuschieben ist für viele Menschen ein vertrautes Phänomen. Nahezu jeder kennt von sich Sätze wie „nur noch kurz aufräumen und dann leg ich los“ oder „morgen erledige ich es wirklich“. Wenn jedoch die Kontrolle über die eigene Selbststeuerung zunehmend verloren geht, kann Prokrastination zu erheblichen Einschränkungen im Alltag führen. Betroffene erleben sich häufig als hilflos und frustriert und scheitern nicht selten im Erreichen von persönlich wichtigen Zielen. Auch in der Therapie kann dieses Muster Patient*in und Therapeut*in gleichermaßen ratlos zurücklassen. Das Seminar vermittelt ein vertieftes Verständnis des Pathologischen Aufschiebens und stellt praxisnahe therapeutische Ansätze vor. Ziel ist es, geeignete Interventionen kennenzulernen und einzuüben, um Patient*innen wirksam dabei zu unterstützen, aus dem Kreislauf des Aufschiebens auszusteigen und Aufgaben schrittweise erfolgreich zu bewältigen. Die TN erklären sich mit der Anmeldung für diesen Kurs mit der Weitergabe ihrer Mailadresse an die Dozentin zur Versendung des Einladungslinks, bzw. Handouts einverstanden.