Ernährung ist weit mehr als Energie und Nährstoffzufuhr. Über metabolische, immunologische und neurobiologische Prozesse beeinflusst sie direkt die mentale Gesundheit. Ernährungsformen wie die mediterrane Kost beeinflussen Inflammationsgeschehen und reduzieren depressive Symptome. Eine Versorgung mit Mikronährstoffe wie zum Beispiel Eisen, Zink, Magnesium, Vitamin D und der Familie der B-Vitamine spielt eine Rolle für die Neurotransmittersynthese, Stressregulation und kognitive Funktionen. Eine zentrale Rolle spielt die Darm-Hirn-Achse: Das Mikrobiom steht in ständiger, bidirektionaler Kommunikation mit Immun-, Hormon- und zentralem Nervensystem. Unsere psychische Gesundheit beginnt auf dem Teller. Das Webseminar beleuchtet diese Zusammenhänge wissenschaftlich fundiert und zeigt, wie ernährungspsychiatrische Ansätze in die Arbeit mit Patient: Innen integriert werden können. Die TN erklären sich mit der Anmeldung für diesen Kurs mit der Weitergabe ihrer Mailadresse an die Dozentin zur Versendung des Einladungslinks, bzw. Handouts einverstanden.