Und wir müssen antworten, wenn wir ehrlich sind: „Ich weiß es auch nicht"….Psychotherapie in einer Lebensphase, die unseren Patient*innen (und den mitbetroffenen Angehörigen) nur noch sehr begrenzte Zeit verheißt, hat kaum etwas mit manualisierten Behandlungsprogrammen zu tun, auch nicht viel mit einer abstinenten therapeutischen Haltung. Die Herausforderung besteht darin, uns in eine Beziehung zu begeben, deren Ziel Begleiten, Aushalten und Akzeptieren der Endlichkeit und des Todes ist. Und darin sind wir, um an den Anfang zurückzukommen („Ich weiß es auch nicht“), ebenso Lernende wie unsere Patient*innen…. Dazu, anhand eigener Erfahrungen und sehr gern auch anhand Ihrer (persönlicher und professioneller) möchte ich Sie ermutigen und Ihnen einige Ansätze (Existenzielle Psychologie, Familienorientierte Psychotherapie, Existenziell Behaviorale Therapie, Würdezentrierte Therapie) hierzu vorstellen.