Suizidprävention ist ein zentraler Auftrag der Psychiatrie. Gleichzeitig gewinnen Fragen der Suizidassistenz vor dem Hintergrund gesellschaftlicher, rechtlicher und ethischer Entwicklungen an Bedeutung. Für psychiatrische und psychosoziale Fachkräfte entstehen daraus neue Anforderungen im Umgang mit Autonomie, Schutzauftrag, therapeutischer Beziehung und institutioneller Verantwortung. Der Vortrag beleuchtet aktuelle Diskurse, ordnet internationale und nationale Entwicklungen ein und diskutiert, welche fachlichen, ethischen und strukturellen Konsequenzen sich hieraus für die psychiatrische Versorgung ergeben. Im Fokus stehen Orientierungswissen, professionelle Haltung und Handlungssicherheit im klinischen Alltag.