Migrationsgeschichten prägen zunehmend den psychotherapeutischen Alltag – sei es bei Patient*innen der ersten oder der zweiten Generation. Dieses Tagesseminar widmet sich der Frage, wie Therapeut*innen einen differenzierten und sensiblen Umgang mit dieser Klientel entwickeln können. Im Fokus stehen die Auseinandersetzung mit Kontextsensibilität, die Reflexion über kulturelle Klischees sowie der Umgang mit eigenen Ängsten vor „Fettnäpfchen“. Durch Kleingruppenarbeit und praxisnahe Beispiele wird gezielt der Perspektivenwechsel gefördert, um typische Themen wie Identitätskonflikte oder Familienspannungen zu vertiefen. Praxisnahe Beispiele unterstützen dabei, einen differenzierten und wertschätzenden Umgang zu entwickeln, für eine Therapie, die Vielfalt als Ressource begreift.