Präsenz

Zwangsstörungen

E VT Einzelkurs
25.07.26 - 26.07.26

Kursdetails

Zielgruppen

Ärzte in WB Psychotherapie Fortbildungsteilnehmende PiA

Inhalt

Waschzwänge, Kontrollzwänge, Ordnungszwänge, Zwangsgedanken, bis hin zum angrenzenden Zwangsspektrum: Kaum ein Störungsbild zeigt eine so vielgestaltige Symptomatik. Der Leidensdruck der Betroffenen und auch Angehörigen ist immens, häufig ist die Störung von Schamgefühlen begleitet. In dem Seminar sollen möglichst praxisnahe Inhalte vermittelt werden, damit Sie einen guten Überblick über Diagnostik, Selbstbeobachtung, Psychoedukation bis hin zur konkreten Anleitung zur Symptomtherapie bekommen. Daneben soll ein Verständnis der möglichen intrapsychischen bzw. interpsychischen Funktion der Zwangsstörung erreicht werden, um ein Bedingungsmodell zu erstellen, aus dem sich dann der individuelle Therapieplan entwickelt. Neben den bewährten kognitiven Techniken ist es häufig gerade beim Zwangsstörungspatienten wichtig, die Emotionswahrnehmung und den Emotionsausdruck zu fördern. Es werden sowohl Erlebnis-aktivierende Techniken als auch Achtsamkeitsübungen gezielt eingesetzt. Neuere Therapieansätze werden diskutiert. Interaktive Gruppenarbeit sowie die Bereitschaft zur Kleingruppenarbeit werden vorausgesetzt.

Infos zur Dozentin
M.Sc.Psych. Monika Maria Hudler Leitung

Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie), arbeitete bis 2019 an der Tagesklinik Westend in München, zuletzt als Leitung der Gruppe zur Behandlung von Zwangs- und Zwangsspektrumsstörungen. Seitdem ist sie an der KIRINUS Schlemmer Klinik tätig, wo sie im Februar 2020 als Leitende Psychologin eine Station zur Behandlung depressiver und komplexer depressiver Störungen übernommen hat.